Die Waldschule setzt sich als Auftrag, ihre Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen, kritikfähigen und toleranten Persönlichkeiten zu erziehen. Dies erfordert die Entwicklung und Anwendung geeigneter Wege und Methoden zur effizienten Erreichung möglichst hoher Kompetenzgrade in den Bereichen Wissens-,Methoden-, Medien- und Sozialkompetenz.

„Jedes Kind an unserer Schule soll ausgehend von seinem aktuellen Wissensstand und seinen Begabungen möglichst individuell zum größtmöglichen Wissenszuwachs gebracht werden.“ (Schulprogramm Waldschule 2008).

Diese Grundeinstellung entsprechend nimmt die gesamte Schulgemeinde am Modellprojekt „Begabungsgerechte Schule“ des hessischen Kultusministeriums teil. Dies beinhaltet die Verpflichtung, kein Kind mehr auf eine Schule für Lernhilfe zu schicken.

Durch Formen des Teamteaching, offene Formen des Unterrichts und Binnendifferenzierung, Unterrichten nach individuellen Lernentwicklungsplänen, Lernstandserhebungen, das Eingehen auf individuell unterschiedlichen schnellen Wissenserwerb, jahrgangsübergreifendes Arbeiten und Verzicht auf traditionelle Leistungsbewertung soll dies erreicht werden.